3. Januar 2026
von Heiner Frost
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Seelen ohne Ankerplatz
Es gibt Themen, die keine Ortsmarke brauchen. Sie sind universell. Es gibt Themen, die keine bestimmte Zeit brauchen, denn sie sind durchgehend vorhanden. Es gibt Menschen, die sich wünschen sie wären allein, aber niemand wünscht sich, einsam zu sein. Einsamkeit ist eine Wüste in der Seele. Alleinsein hat eine Resttemperatur – Einsamkeit ist eine gefrorene Seele ….
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Die Kunst zu sparen
Wenn die Kassen leer sind, ist Sparen angesagt. Die Frage, die sich Städten und Gemeinden stellt: Was muss bleiben und was ist verzichtbar. Es gibt „freiwillige“ Leistungen und eben solche, die nicht einfach gestrichen werden können.
Vier Kapitäne
Ein Freitag im Oktober. Es ist 14.30 Uhr. Die Arbeitswoche taumelt ihrem Ende entgegen. Vier Herren treffen sich bei Kaffee und Kuchen. Das Thema: alte Zeiten. Geschichtsbestandsaufnahmen. Ausblicke vielleicht. Es geht ungezwungen zu. Kapitäne unter sich. Alle haben sie dasselbe Schiff gesteuert. Auf der roten Flagge: das weiße S. Wenn‘s um Geld geht. So hieß das früher.
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Wenn Frieden ausbräche …
„Was wäre, wenn morgen der Frieden ausbräche?“, fragt Harald Kleinecke und man denkt, dass Frieden und Ausbrechen ein irgendwie verwundetes Paar sind.
Der Sammlungsfeuerwerker
Seit Anfang Oktober ist das Museum Kurhaus Kleve wieder für Besucher geöffnet. Ja, es gibt Dinge zu sehen, aber die Sache ist – sagen wir: überschaubar. Das ändert sich ab dem 26. Oktober, denn dann wird mit „More than ever! The Collection“ die Neupräsentation der Sammlung eröffnet. Ein Gespräch mit Kurhaus-Chef Harald Kunde …
Wir investieren in Seelsorge
Eine Nachricht sorgt seit dem Wochenende für Aufsehen im Kranenburger Ortsteil Frasselt: „St.-Antonius-Abbas-Kirche in Frasselt wird ab November geschlossen. Gottesdienste werden im Pfarrheim gefeiert.“
Leipzig ’89
Vor dem Museum Kurhaus Kleve steht ein Wagen mit Leipziger Kennzeichen. Besuch aus dem Osten? Nein. Der Wagen gehört dem Chef. Der studierte in der Bach-Stadt, als dort deutsche Geschichte geschrieben wurde. Ein Gespräch …
Kleineckes Niemandsland
Olaf ist 18. Er entgeht seiner Einberufung zur Bundeswehr durch den Umzug in eine ‚geteilte Stadt‘: Berlin in den 70-ern des 20. Jahrhunderts. Das ist das Ausgangsszenario für „Niemandsland“ – eine Tragikomödie von und mit Harald Kleinecke – zu sehen am 3. und 31. Oktober (jeweils um 20 Uhr) im Klever Theater im Fluss.
Klaus Franken: Zukunft ab sofort
Da liegt sie also – Klaus Frankens neue Mappe: Poems on Linoleum VII. Beim Titel schlägt man in Erinnerungen nach. Drei Worte rufen Geschichte auf den Weltenplan und den des eigenen Erlebens …








