Schreibkraft
Heiner Frost

Tapetenwechsel

Gewöhnung kann ein Radiergummi sein. Mit der Zeit verwischen die Linien und Dinge verschwinden aus der Wahrnehmung, weil sie sich am Alltag auflösen. Mögliche Gegenmaßnahme: Tapetenwechsel. Im Klever Museum Kurhaus war die Sicht auf das Werk Ewald Matarés 18 Jahre lang unverändert. Zeit für Kurhaus-Chef Harald Kunde, sich Gedanken über eine Neupräsentation in Sachen Mataré zu machen. Immerhin: „Das Museum Kurhaus Kleve besitzt die weltweit größte Sammlung der Arbeiten von Ewald Mataré. Seit der Erwerbung des künstlerischen Nachlasses 1988 wird sein Werk hier dokumentiert, erforscht und in exemplarischen Präsentationen ausgestellt.“

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